Karl Hofbauer prägte mit seinem Familienunternehmen und Visionen die Geschichte der Donau – nun ist er verstorben.
Vergangenes Wochenende verlor Wien eine seiner prägenden Persönlichkeiten: Karl Hofbauer (66), das Urgestein der Alten Donau, ist nicht mehr. Sein Einfluss und seine Visionen leben jedoch weiter – an der Alten Donau und auf der Donauinsel, wo er nicht nur den Familienbetrieb weiterführte, sondern auch eigene Ideen verwirklichte.
Übernahm elterlichen und großelterlichen Betrieb
Das Unternehmen „Hofbauer“, gegründet 1917, ist aus Wien nicht mehr wegzudenken. Generationen von Kindern erlernten hier in der Segelschule das Segeln und erlebten unvergessliche Sommertage. Bootsverleih, Kabanen, „Ufertaverne“, „Sunken City“ – und nicht zuletzt die so genannten Partyboote sind Standbeine des Familienbetriebs. Und Familie wird hier groß geschrieben – gleich mehrere Generationen Hofbauers wohnen in enger Nachbarschaft mit einander direkt an der Alten Donau.
Starb mit Blick auf geliebte Donau
Hofbauer war nicht nur Geschäftsmann, sondern auch ein Menschenfreund. Mit seinem Wesen und großen Herz für Tiere gewann er die Sympathie vieler. Reiselustig und weltoffen plante er noch im Krankenbett, mit seiner Frau Andrea, im Wohnwagen neue Länder zu erkunden. Er verstarb jedoch vorher nach kurzer, schwerer Krankheit – im geliebten Zuhause mit Blick auf die Alte Donau.
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