Durch einen technischen Defekt wurde ein Kleinkind in einem Pkw eingesperrt. Die Feuerwehr eilte zur Rettung des Einjährigen, der rasch mit dem Weinen aufhörte und dafür zu lachen begann, als er die uniformierten Einsatzkräfte sah. Mit Bedacht befreite man dann den kleinen Mann.
Alarm für die Feuerwehr Schwarzenau im Bezirk Zwettl: Die Mutter ließ den Schlüssel in ihrem Pkw liegen, schlug die Autotür zu – plötzlich sperrte sich der Pkw ab und ließ sich nicht mehr öffnen. Der einjährige Sohn war am Beifahrersitz eingesperrt.
Feuerwehrkameraden begeisterten kleinen Mann
Sechs Florianis rückten unverzüglich zum Einsatz in der Nähe der alten Volksschule aus. „Da die Temperaturen zu dem Zeitpunkt nicht gar so heiß waren, sich der weinende Kleine durch die neue Bespaßung der Kameraden schnell beruhigen ließ und sogar lachte, konnte man behutsamer vorgehen“, erzählt Feuerwehrkommandant Michael Hartner der „Krone“.
Hohe Kosten durch findige „Autoknacker“ gespart
Die rasche Rettung wäre nämlich durch das Einschlagen eines Seitenfensters erfolgt und das hätte der Mutter größere Kosten verursacht. So zwängten die findigen Feuerwehrmitglieder eine Tür mit Holzkeilen etwas auf und formten einen Draht so, dass man die innere Türverriegelung entsperrte. Eine kostenschonende Rettung in 20 Minuten und ein großes Floriani-Abenteuer für den kleinen Mann.
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