Eigentlich sollte sie mit ihrem Auftritt die Stimmung im Copa-America-Finale zwischen Kolumbien und Argentinien anheizen, bei Kolumbiens Nationaltrainer Nestor Lorenzo sorgte sie jedoch eher für Unmut. Die 25-minütige Showeinlage sei zu lange, fand der 58-Jährige.
Um ihr genug Zeit für ihre Performance zu geben, wurde die Halbzeitpause in Miamis Hard Rock Stadium um etwa zehn Minuten verlängert, statt einer Viertelstunde mussten die Spieler folglich 25 Minuten warten, ehe es zurück auf den Rasen ging.
Einfluss auf Spieler?
„Eine 25-minütige Halbzeitpause kann die Fitness der Spieler beeinträchtigen“, hatte Lorenzo bereits vor dem Spiel gegen den Weltmeister seine Bedenken geäußert. Seine Schützlinge könnten kalt werden, wodurch auch das Verletzungsrisiko steigen würde.
Kurios: Zu Beginn des Turniers waren Mannschaften noch bestraft worden, wenn sie nach 15 Minuten nicht zurück aus der Kabine kamen. Paradox, wie Lorenzo findet: „Als wir in der 16. Minute herauskamen, wurden wir bestraft, aber jetzt, wo es eine Show gibt, können wir in der 20. herauskommen.“
Ob sich die lange Pause tatsächlich auf die Leistung seiner Spieler ausgewirkt hatte? Jedenfalls ging das Endspiel in der Verlängerung durch ein Tor von Argentiniens Lautaro Martinez mit 0:1 verloren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.