Stripfings Neo-Coach Inaki Bea wurde von seiner neuen Truppe positiv überrascht. Der Spanier sieht sich für die kommende Zweitliga-Saison gewappnet, nimmt aber die Austria-Youngsters in die Pflicht. „Sie müssen es sich verdienen.“
„Ich bin unfassbar glücklich, wieder hier zu sein“, strahlt Stripfings Neo-Coach Inaki Bea über seine Österreich-Rückkehr. Der 46-Jährige kickte von 2010 bis 2012 für Wacker Innsbruck, lief insgesamt 69 Mal für die Tiroler auf. „Mir taugt die österreichische Mentalität. Hier hat alles Hand und Fuß.“
Anders als in der dominikanischen Republik, wo der Spanier Teamchef war. Aber nur ganz kurz. Nach vier Partien ergriff er die „Flucht“. „Egal, ob Spieler oder Betreuer – keiner kam jemals pünktlich. Dort kannst du nur Urlaub machen.“ Stripfing eignet sich dafür nicht. Fußballerisch sei man für die kommende Zweitliga-Saison jedoch mehr als gerüstet. „Die Spieler haben mich positiv überrascht. So eine enorme Qualität hätte ich nicht erwartet“, ist Bea vom Kader angetan. „Die Jungs ziehen im Training alle mit, versuchen, meine Spielphilosophie zu verinnerlichen.“
Die Mischung macht's
Auf welche Art von Fußball darf man sich freuen? „Wir müssen für jeden Gegner ab der ersten Minute an unangenehm sein, hoch pressen. Natürlich benötigt es da auch die richtige Mischung, Kompaktheit!“ Und einen Taktgeber. Christian Gartner ist einer davon, wird nach Kreuzbandriss in zwei Wochen das Teamtraining aufnehmen. „Ein unglaublicher Kicker. Er gibt aber das Tempo vor, wir werden nichts überstürzen.“ Zumal die Marchfelder laut Bea breit aufgestellt sind.
„Da mach ich mir gar keine Sorgen. Wir haben Alternativen.“ Sowie eine spannende Mischung aus Routiniers und Austria-Talenten. Stripfings Kooperationsklub will die Youngsters natürlich spielen sehen. „Wir können und werden ihnen aber nichts schenken“, so der Ex-Verteidiger. „Der Weg eines Profis ist steinig. Die Spieler müssen es sich verdienen. Wir werden sie bei ihrer Entwicklung voll unterstützen.“
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