Der deutsche Starregisseur Philipp Stölzl wird bei den Bregenzer Festspielen den „Freischütz“ inszenieren. Schriftsteller Robert Schneider hat mit ihm über das Spiel am See, die Oper im Wandel der Zeit und seine vielfältigen Tätigkeiten gesprochen.
Eine Schulklasse, die eine Führung zur Seebühne der Bregenzer Festspiele absolviert, schlurft an diesem heißen Nachmittag des 25. Juni in Zweierreihe die Stufen der Zuschauertribüne hinunter. Die Gesichter wirken uninteressiert. Ferienreif. „Sieht aus wie eine Schrotthalde“, höre ich einen Jungen sagen. Stimmbrüchiges Gelächter. Die Lehrerin mahnt zu mehr Respekt und zügigem Gehen. Ich sitze auf der beschatteten, hintersten Reihe und warte auf den Fortgang des Gesprächs mit Philipp Stölzl, dem Regisseur des „Freischütz“. Wir mussten es unterbrechen, weil ein Kamerateam auf ihn wartet.
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