Jens Lehmann sorgt wieder einmal für Aufregung – und diesmal lässt er sogar international aufhorchen! Denn Deutschlands EM-Goalie von 2008 brachte vor dem anstehenden Duell der Mannschaften unseres nördlichen Nachbarn und Spaniens im EM-Viertelfinale am Freitag die stolzen Iberer etwas aus der Fassung. Indem er die „Furia Roja“ etwas despektierlich als „Jugendmannschaft“ bezeichnete …
Lehmann, der mit Deutschland das letzte Aufeinandertreffen mit Spanien bei einer Endrunde 2008 im Finale in Wien verloren hatte, sieht seine Nachfolger in den DFB-Dressen diesmal jedenfalls als Favorit. Wie der 54-Jährige, der zuletzt als Beklagter in einem „Kettensägen-Prozess“ auffällig geworden war, bei „Welt TV“ erklärte, sei das Team von Luis de la Fuente sehr unerfahren, „das ist teilweise eine Jugendmannschaft“ …
Durchschnittsalter von 27,08 Jahren
Womit Lehmann offenbar auf Spieler wie Nico Williams (21 Jahre alt), Pedri (21), Fermín López (21) oder Lamine Yamal (16!) anspielt. Wobei Spaniens EM-Kader trotzdem auf ein Durchschnittsalter von 27,08 Jahren kommt, was nicht nur im Vergleich mit den 28,58 Jahren bei Deutschland nicht wirklich nach einer „Jugendmannschaft“ wirkt.
„... dass eine Mannschaft, [...], auf einmal weg ist!“
Abgesehen davon komme es im Verlauf eines Turniers wie der EM immer wieder dazu, „dass eine Mannschaft, die wie die Spanier hochgelobt wird, auf einmal weg ist“, so Lehmann. Auch wenn sie „eigentlich von der Qualität her vielleicht sogar einen Tick besser als wir“ seien. Er sei zuversichtlich, dass die Mannen von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals seit 1988 wieder ein Pflichtspiel gegen die „Furia Roja“ gewinnen werde.
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