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Die knapp 1180 Seelen-Gemeinde Leitzersdorf im Bezirk Korneuburg war heuer Schauplatz des großen„Krone-Herzensmensch-Fest“. Und trotz hitziger Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, Formel-eins-Rennen und Fußball-Europameisterschaft wurde gefeiert, was das Zeug hält.
Und das aus gutem Grund: Denn Leitzersdorf wurde zur vereinsfreundlichsten Gemeinde gewählt. Mit 26 Vereinen und einer Vielzahl an engagierten Menschen konnte der Weinviertler Ort den Titel nach Hause holen. „Es sind alle total stolz und freuen sich riesig über die Auszeichnung“, so Hopf.
Die Idee hinter der Aktion: „Menschen vor den Vorhang, zu holen, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen“, erklärt „Krone NÖ“-Redaktionsleiter Lukas Lusetzky. Niederösterreich sei ein Land der Freiwilligen, dennoch ist das „Ehrenamt keine Selbstverständlichkeit“, dankt Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kulturregion NÖ allen Freiwilligen.

































Ehrung für Freiwillige
Neben der Gemeinde Leitzersdorf wurden etwa Viktoria Faber und Gerhard Zwinz als „Krone-Herzensmenschen“ ausgezeichnet. „Manchmal muss man Leute an der Hand nehmen, damit sie sich engagieren“, so Feuerwehrmann und Sanitäter Zwinz. Er selbst hat im Vorjahr alleine 1200 Stunden im Rettungsdienst absolviert. „Herzensmenschen sind Leute, die über das Normale hinausgehen und sich für andere einsetzen“, so Landtagsabgeordneter und Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp. Dem stimmte auch „Krone“-Tierschützerin Maggie Entenfellner zu.
Herzensmenschen sind Leute, die über das Normale hinausgehen und sich für andere einsetzen.
Landtagsabgeordneter und Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp
Nach dem offiziellen Festakt, der von Jana Pasching moderiert wurde, ging es dann ans Feiern: Eingeheizt wurde den Besuchern von Schlagerstart Marc Pircher – der das Festzelt zum Beben brachte – gefolgt von „Die Wilden Kaiser“. Vorjahressieger Alexander Schneller vom Circus Pikard begeisterte mit einer Jonglier-Einlage. Auch der Tanzauftritt der Gruppe „Bunt gemischt“, die im vergangenen Jahr bei der „Herzensmensch“-Aktion in der Vereinswertung den zweiten Platz erreicht hat, erhielt kräftigen Applaus. Den Abschluss machten die Lokalmatadore „Die Wilden Kaiser“, die mit ihrer Musik für ausgelassene Stimmung bei den Besucherinnen und Besuchern sorgten. Das Motto des Tages war klar: „Wir werden feiern, bis wir nicht mehr können“, so die Ortschefin.
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