Die Tour de France geht am Samstag mit einer Hammer-Etappe los. Experten rechnen auf der Fahrt über sieben Berge mit einem Großangriff von Giro-Sieger Tadei Pogacar. Österreichs Radstar Felix Gall will sich an diesem Tag gleich in Topform präsentieren: „Ich fühlte mich zuletzt jeden Tag stärker.“
Große Bühne für Radstar Felix Gall beim Grand Depart der Tour de France. Österreichs „Sportler des Jahres“ stellte sich am Donnerstag im riesigen Konzertsaal der Oper in Florenz den Medien: „Das war schon eine richtig coole Sache.“
Zwei Tage vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt war dem 26-jährigen Osttiroler kein Lampenfieber anzumerken: „Wir haben im Team ein stressiges Programm mit sehr vielen Terminen, da hatten wir sogar beim Essen wenig Zeit. Ich bin aber noch sehr entspannt.“
Gall ist nämlich fest überzeugt, dass er dank einer gezielten Vorbereitung mit drei Höhentrainingslagern seine Hausaufgaben für das größte Radrennen der Welt gemacht hat: „Ich fühlte mich zuletzt jeden Tag stärker.“
Ich habe das Vertrauen der ganzen Mannschaft. Ich merke das an der Stimmung von den Fahrern und den ganzen Betreuern.
Radstar Felix Gall
Auch die Kapitänsrolle im französischen Decathlon-AG2R-Team scheint für den Kletterer keine Belastung zu sein. Im Gegenteil. „Ich habe das Vertrauen der Mannschaft. Ich merke das an der Stimmung von den Fahrern und den ganzen Betreuern“, stellte der frühere Edelhelfer klar.
Zeit zum Einrollen wird es bei der Tour 2024 wohl nicht geben. Experten erwarten gleich auf der ersten Etappe am Samstag von Florenz nach Rimini mit sieben Bergwertungen und mehr als 3600 Höhenmetern einen Schlagabtausch zwischen Herausforderer Tadej Pogacar und Vorjahressieger Jonas Vingegaard. „Nach dem Giro-Sieg ist Pogacar sicher in Topform. Er wird versuchen, so viel Zeit wie möglich rauszuholen. Man wird die Tour an diesem Tag nicht gewinnen, aber man kann sie sehr wohl verlieren“, sagte Gall.
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