23.08.2005 10:50 |

Radsport-Skandal

Armstrong bei erstem Toursieg 1999 gedopt?

Der siebenfache Tour-de-France-Gewinner Lance Armstrong soll bei seinem ersten Gesamtsieg in Frankreich im Jahr 1999 gedopt gewesen sein. Die französische Sportzeitung L'Equipe berichtet am Dienstag unter dem Titel "Armstrongs Lüge" auf Seite eins, dass bei einer nachträglichen Kontrolle einer eingefroren gewesenen Urinprobe des US-Amerikaners die verbotene Substanz EPO nachgewiesen worden sei.
Im Anti-Doping-Labor in Chatenay-Malabry bei Paris sei bei den Tests in sechs verschiedenen Proben des Champions das leistungssteigernde Mittel gefunden worden, berichtete die Zeitung. 1999 war der Nachweis von EPO in Dopingtests noch nicht möglich gewesen.


In der Vergangenheit hatte es wiederholt Dopinggerüchte um den Serien-Gewinner des wichtigsten Radrennens der Welt gegeben. Der frühere Krebspatient Armstrong hatte jedoch stets erklärt, er habe nie Dopingsubstanzen zu sich genommen und er wiederholte dies nach den jüngsten Anschuldigungen. "Dieser Artikel ist nichts anderes als Skandal-Journalismus", so der Texaner.
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