„Sensationell – das ist eine einmalige Erfahrung, so etwas kann man sich mit keinem Geld der Welt kaufen“, strahlte Christoph. Ja, die „Krone“ erfüllte Träume. „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin“, hieß es am Donnerstag Abend für 15 glückliche Leser und deren Begleitpersonen.
Um 22.59 Uhr legten der offizielle Teambus des Österreichischen Fußball-Nationalteams mit den Siegern vom Wiener Hauptbahnhof ab in Richtung Deutscher Hauptstadt, startete nach dem Roadtrip zum Eröffnungsspiel in Düsseldorf in sein zweites EURO-Abenteuer. Dort, wo sonst die Teamkicker David Alaba, Marko Arnautovic oder Marcel Sabitzer Platz nehmen, saßen dieses Mal Rene, Christoph oder Gernot. Samt „Goodie-Beutel“ mit Fahne, ÖFB-Decke, Nackenkissen und Sonnenbrille.
4-Hauben-Koch
Kulinarisch verpflegt wurden die Gewinner mit einem von 4-Hauben-Koch Toni Mörwald kreierten Menü – Beef Tataki, Rollmops von der Lachsforelle, Lemontarte als „Nachtmahl“, Hühnersandwich, Obstsalat und Porridge zum Frühstück. „Diese Reise ist eine rundum coole Sache, so eine Chance bekommt man vielleicht nie wieder“, meinte Michael. Der vom Komfort des Busses und der Beinfreiheit beeindruckt war. Und bei der Benachrichtigung, er sei einer der glücklichen Gewinner, zweimal drüberlesen musste: „Im ersten Moment habe ich es für einen Spam gehalten, musste mich vergewissern, dass es echt ist.“
Austria-Fan am Platz von Seidl
Dass der Austria-Fan ausgerechnet auf dem Platz von Rapids Matthias Seidl Platz nehmen musste, trübte die Freude nur bedingt: „Das ist höchstens ein fader Beigeschmack.“ Auch Namensvetter Michael aus Wien strahlte: „Ich habe noch nie bei einem Gewinnspiel gewonnen – endlich hatte ich auch einmal Glück.“
Unter dem Panoramadach von EURO-Sternstunden träumend, wurde die Belegschaft um fünf Uhr morgens von der Deutschen Polizei aus dem Schlaf gerissen – Grenzkontrolle! Der guten Stimmung an Bord tat das aber keinen Abbruch. Nach knapp achtstündiger Fahrt (inklusive einiger Pausen) über Znaim, Prag, Leipzig und Dresden fuhr der Bus um 08.32 unmittelbar vor dem ehrwürdigen Olympiastadion in Berlin vor.
„Sehr beeindruckend“
„Ich war noch niemals in dem Stadion, das ist schon von außen sehr beeindruckend“, sagte Gernot, Sportlehrer in der Steiermark. Der sich wie die restliche Belegschaft direkt nach der Ankunft unter die tausenden rot-weiß-roten Anhänger mischte, Berlin zur Österreichischen Partyzone machte. „Die Stimmung in der Stadt ist beeindruckend, alle feiern gemeinsam – so soll es sein.“ Nach der Partie ging es retour nach Wien, am Montag legt der „Krone“-Tourbus ein drittes Mal ab – erneut mit Endstation Berlin.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.