"Wir wollen versuchen, eine schnelle und möglichst sichere Übergangslösung für die Wintermonate zu erzielen, damit die Erreichbarkeit von Hinterrauth wieder gegeben ist", stellte Dörfler nach dem Lokalaugenschein fest. Ihm schwebt eine Brücke vor, wofür der Landesgeologe aber erst grünes Licht geben muss. Dazu findet am Montag ein weiterer Krisengipfel zwischen Straßenbauchef Volker Bidmon, dem Villacher Straßenbauamtsleiter Hubert Amlacher und dem Obmann der örtlichen Weggenossenschaft, Gerhard Trattnig, statt.
Plan für medizinische Notfälle ausgearbeitet
Und die Zeit drängt. Ein möglicher Wintereinbruch könnte die Lage in Hinterrauth ziemlich rasch gefährlich machen und Bauarbeiten bis weit ins nächste Jahr hinein verzögern. Um möglichst vorbereitet zu sein, hat Erhard Veiter, der Bürgermeister von Feld am See, mit Sanitäter Robert Schleiner, einem "First Responder" des Roten Kreuzes, und der betroffenen Bevölkerung auch die Vorgangsweise bei medizinischen Notfällen abgeklärt.
Nach eingehenden Prüfungen hat sich auch herausgestellt, dass drei mögliche Auswegrouten "über den Berg" nicht realisierbar sind. "Zu steil, zu gefährlich, mit normalen Autos nicht befahrbar" so die Experten. Hinterrauth bleibt also vorerst ein Dorf im Abseits.
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