Österreich und andere EU-Länder haben wiederholt scharfe Kritik an der deutschen Gasspeicherumlage geübt, weil sie den Bezug von nicht-russischem Gas verteuert. Mit 1. Jänner 2025, so der deutsche Staatssekretär Sven Giegold (Grüne) in Brüssel, soll diese an Grenzübergängen nun abgeschafft werden. Zunächst wird sie im Juli aber noch einmal erhöht.
Immer wieder hatten Österreich und andere Staaten die deutsche Gasspeicherumlage kritisiert. Mit Anfang 2025 will Deutschland sie nun abschaffen. Das hat der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Sven Giegold (Grüne) am Donnerstag in Brüssel vor Journalisten angekündigt. An den Grenzübergängen soll die Umlage demnach nicht mehr erhoben werden, im Inland werde sie aber weiter gelten.
Abschaffung ab 1. Jänner 2025
Die geplante Erhöhung der Gasspeicherumlage ab Juli 2024 von derzeit 1,86 Euro auf 2,50 Euro netto pro Megawattstunde wird es dennoch geben. Das sehe das bestehende Gesetz so vor. Dass die Gasspeicherumlage an den Grenzen erst mit 1. Jänner 2025 abgeschafft wird, erklärte Giegold mit der Dauer des dafür nötigen Gesetzgebungsprozesses.
Die Umlage wird auf den Gaspreis aufgeschlagen und dient laut Deutschland der Sicherung von Mindestfüllmengen in den dortigen Gasspeichern. Die Umlage war 2022 wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf den Energiemarkt eingeführt worden.
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