Die Gegner des Handelsabkommens Mercosur hatten neue Hoffnung, nachdem Frankreichs Präsident den geplanten Deal während eines Besuchs in Südamerika als „sehr schlecht“ bezeichnet hatte. Dennoch übt der südamerikanische Staatenbund nun starken Druck aus. Ihre Meinung zählt: Denken Sie, dass die heimische Wirtschaft und Umwelt in Gefahr ist?
Greenpeace-Chef Alexander Egit und Vertreter des Bauernbundes, wie Georg Strasser und Alexander Bernhuber, lehnen das Abkommen ab, da es die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und nachhaltiger landwirtschaftlicher Betriebe gefährdet. Die EU-Kommission wird aufgefordert, das Abkommen zu blockieren.
Trotz der Kritik gibt es Bestrebungen, das Abkommen zu verabschieden. Deutschland und die Maschinenindustrie drängen darauf, das Abkommen auch gegen den Widerstand von Ländern wie Frankreich und Österreich durchzusetzen. Dabei wird ein Verfahrenstrick, das sogenannte „Splitting“, erwogen, um das Abkommen zu teilen und den Handelsteil ohne Einstimmigkeit zu beschließen, was politisch und umwelttechnisch umstritten ist. Dies könnte negative Auswirkungen auf den Regenwald und die europäische Landwirtschaft haben.
Wie stehen Sie zum Mercosur-Handelsabkommen? Können Sie die Bedenken der Bauern nachvollziehen? Sollte dabei allgemein die Meinung der Bevölkerung stärker berücksichtigt werden? Welche Änderungen bräuchte es in Ihren Augen, um das Abkommen für alle Beteiligten fair zu gestalten? Wir sind gespannt auf Ihre Ansichten zu diesem Thema!
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