Hürden hat Beate Taylor, vormals Schrott, in ihrer aktiven Zeit, Tausende gemeistert. In ihrer Funktion als Direktorin des Leichtathletik-Meetings von St. Pölten, das am Freitag im Sportzentrum Niederösterreich stattfindet, musste sie einige andere nehmen. Die Veranstaltung wurde in die C-Kategorie hochgestuft, das brachte weitere Veränderungen mit sich.
„Wir haben Teilnehmer aus 34 Nationen am Start“, erzählt Taylor stolz. „Voriges Jahr waren es 14. Daher mussten wir noch ein zweites Hotel dazunehmen.“ Zudem wurde das Preisgeld auf 30.000 Euro aufgestockt. Das Erfreuliche daran ist, dass es auch mehr Punkte für die Weltrangliste gibt. Das ist wichtig für jene Österreicher, die sich noch den Traum von Olympia oder der EM erfüllen wollen.
Wie etwa Markus Fuchs. Für den 100-m-Sprinter ist das Liese Prokop Memorial fast ein Heimspiel. „Ich liebe es, hier zu laufen“, freut er sich schon. „Zuletzt war ich zwei, drei Monate am Stück nur im Ausland. Es ist wichtig, dass ich jetzt wieder ein paar Wettkämpfe daheim habe.“
Die prominentesten Namen der Starterliste sind im Diskuswurf zu finden. Lukas Weißhaidinger wird sich mit Christoph Harting (D), Olympiasieger 2016, duellieren. Für Luki ist es der zweite Wettkampf der Saison. Mit 65,14 gelang in Doha ein solider Einstieg mit der neuen Technik. „Allerdings kippt mir der Diskus noch nach links weg“, meint er. Daran hat er in den letzten Tagen gearbeitet. In St. Pölten will er die Kurve kriegen.
Leckerbissen sollten zu Beate Taylors Freude die Hürdensprints werden. Karin Strametz kommt in Topform, bei den Herren können Fans das 19-jährige Ausnahmetalent Enzo Diessl bewundern. Hingegen sagte Speerwerferin Vicky Hudson wegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule ab.
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