Die obere Neutorgasse in Graz wurde neu gestaltet und zur reinen Fahrradstraße. Während die Begrünung und neue Sitzmöbel durchaus auf Zustimmung stoßen, sorgt ein wenig ansehnlicher Wildwuchs an Verkehrsschildern für harsche Kritik.
Im Zuge der großen Innenstadtbaustelle in der Landeshauptstadt wurde auch die obere Neutorgasse zwischen Murgasse und Andreas-Hofer-Platz neu gestaltet und Ende letzter Woche als Fahrradstraße freigegeben. Parkplätze sind dafür weggefallen, Autos dürfen nur mehr beschränkt einfahren, etwa für Ladetätigkeiten.
Zehn Schilder trüben die Optik
Während mehr Platz für Radler, neue Bäume und Blumenbeete sowie Sitzgelegenheiten durchaus auf breite Zustimmung stoßen, hagelt es seitens Passanten, Geschäftsleuten und Anrainern Kritik an einem optischen Makel: Der kurze Straßenabschnitt ist nämlich gesäumt von zehn neuen Verkehrsschildern, die unter anderem die Ladezonen und Parkverbote markieren.
Dass diese den Blick durch die an sich schmucke Gasse trüben, ist auch den verantwortlichen Köpfen dahinter bewusst: „Die neu gestaltete Fahrradstraße erfreut sich großer Beliebtheit. Die Optik der Schilder ist aber nicht optimal. Ich habe daher den Auftrag gegeben, zu prüfen, was rechtlich möglich ist, um hier zu einer besseren Lösung zu gelangen“, sagt Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne). Von der Stadtbaudirektion heißt es, was dort gilt, müsse laut StVO durch Verkehrszeichen richtlinienkonform kundgemacht werden. Alternative Anbringungen seien nicht möglich.
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