Die 63 Jahre alte Filiale im St. Pöltner Stadtteil Wagram soll nun geschlossen werden. Die Bank selbst spricht hingegen nur von „Gerüchten“.
Das ist ein Schlag ins Gesicht und nicht hinnehmbar“, sind die Bewohner des St. Pöltner Stadtteils Wagram außer sich. Dort soll nämlich die seit Dezember 1961 am Michaelplatz befindliche Sparkassen-Filiale geschlossen werden. Sie soll in das Fachmarktzentrum in den Nachbarstadtteil Stattersdorf verlegt werden. Dieses Gerücht breitete sich rasend schnell im bevölkerungsreichsten Viertel der Landeshauptstadt aus.
Neue Filiale in Planung
„Die Bank liegt an einem zentralen Standort, der gut erreichbar ist und viele Parkplätze bietet. Er wird auch von Leuten, die nur zum Bankomat wollen, regelmäßig aufgesucht“, betonen die Wagramer. Übrig bleiben soll aber nicht einmal ein Geldausgabegerät, will man bereits von konkreten Plänen wissen. Die neu geplante Filiale sei indes für Personen ohne eigenem Pkw mit dem Stadtbus nur über Umwege erreichbar. „Dazu muss man zuerst zum Bahnhof fahren und dort umsteigen. Das ist alles andere als ein attraktives Angebot“, ärgert man sich. Mit einer Unterschriftenliste soll die Bank noch zum Umdenken angeregt werden.
Doch dazu muss es vielleicht gar nicht kommen. Denn laut Sparkasse Mitte West ist eine Schließung gar nicht fix. Man befinde sich mitten in einer Planungsphase und wundere sich über die Gerüchte.
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