Mietpreise im Wandel

„Wohnen ist zwar leistbar, aber nicht billig“

Oberösterreich
24.04.2024 17:35

Insgesamt 298 Wohnungen – 252 Miet- und 46 Eigentumswohnungen – hat die Lawog im Vorjahr fertiggestellt. Das gesamte Bauvolumen erreichte mit 109,7 Millionen Euro (davon 80,4 Millionen Neubau) zwar nicht ganz den Rekordwert von 2022 von 115,4 Millionen Euro, dennoch ist es die zweithöchste Bauleistung in der über 70-jährigen Unternehmensgeschichte.

Kein Wunder, dass Vorstandsvorsitzender Herwig Mahr und die Vorstandsdirektoren Christoph Khinast und Frank Schneider im Rahmen der alljährlichen Bilanz-Pressekonferenz mehr als zufrieden resümierten. Frohlockte Letzterer: „So gut wie jetzt war die Lawog noch nie. Weil wir im Gesamten die richtigen Maßnahmen gesetzt haben. Aber es heißt nicht, dass wir nichts mehr tun müssen.“

„Mieten kostendeckend nicht mehr gemeinnützig“
Laut Schneider wird man vor allem sehen müssen, wie sich der Neubau entwickelt. Ob er in zehn Jahren noch die selbe Bedeutung haben wird wie jetzt. „Die Baukosten sind gestiegen, Wohnen ist leistbar, aber nicht billig. Anfangsmieten, die vor fünf, sechs Jahren noch bei 7,50 Euro pro Quadratmeter in Linz lagen, haben sich in Richtung 10,5 und 11 Euro gewandelt – kostendeckend nicht mehr gemeinnützig. Das ist unsere Herausforderung für die Zukunft.“

„300 bis 400 leistbare Wohnungen wären möglich“
Ein Thema, dem man sich auch intensiv widmet, ist die mögliche Nachverdichtung von bestehenden Flächen. Aktuell prüft man, wie man Flächen in Linz aus den 50-er, 60-er und 70-er Jahren mit minimalen Bodenverbrauch nachverdichten kann. „Hier könnte man 300 bis 400 Wohnungen in den nächsten fünf bis sieben Jahren unter leistbaren Bedingungen neu bauen“, so der Vorstandsdirektor.

Spannend: Weil Eigentum – gerade für jüngere Menschen – immer schwerer leistbar ist, musste man zuletzt von 27 Eigentumswohnungen 17 in Mietwohnungen umwandeln, sind auch aktuell nur Mietobjekte in Bau.

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