Schnee & Stromausfall

Wintereinbruch hat die Steiermark fest im Griff

Steiermark
23.04.2024 18:42

In der Steiermark sind mitten im April plötzlich wieder Räumfahrzeuge unterwegs! Über Nacht hat es bis in tiefe Lagen heruntergeschneit – für Autofahrer heißt es aufpassen, und für Haushalte ohne Strom gedulden. Auch in Kärnten kehrte der Winter mit Schneefällen bis in die Täler zurück.

Am Dienstagmorgen gestaltet sich der Arbeitsweg für viele beschwerlich: Ein Italientief zieht aktuell über die Steiermark und sorgt für Regen und Schneefall. In den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg hat es über Nacht bis auf 300 Meter Seehöhe heruntergeschneit. Ein überraschender Wintereinbruch nach Höchsttemperaturen über 30 Grad in der ersten Aprilhälfte.

Die Energiesteiermark versorgt 3400 steirische Haushalte, die von Stromausfällen betroffen sind. (Bild: Energie Steiermark)
Die Energiesteiermark versorgt 3400 steirische Haushalte, die von Stromausfällen betroffen sind.

Um Chaos auf den Straßen zu verhindern, holte die Asfinag Anfang der Woche nochmals ihre Schneeräumfahrzeuge aus der Garage. Über 30 Zentimeter Schnee liegen aktuell am berühmt-berüchtigten Packsattel – zu sehen auf den Webcams. Auf der Turracher Straße (B 95) herrscht aufgrund der winterlichen Verhältnisse Schneekettenpflicht. Auch die Landeswarnzentrale appelliert an alle Steirer: „Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto und beachten Sie die Gefahren von winterlichen Straßenverhältnissen.“

Blick aus dem Schneeräumfahrzeug auf die Straßen in Eibiswald. (Bild: Marktgemeinde Eibiswald)
Blick aus dem Schneeräumfahrzeug auf die Straßen in Eibiswald.

Beachtliche Bilder gibt es auch aus dem tiefen Süden der Steiermark: In Eibiswald schiebt ein Räumfahrzeug Berge an Schnee vor sich her. „Einige Schulbusverbindungen wurden für heute eingestellt“, berichtet Bürgermeister Andreas Thürschweller. Vor allem die Gefahr von Schneebruchschäden solle man nicht unterschätzen.

Zudem kommt es seit den frühen Morgenstunden im Südwesten zu Stromausfällen. Etwa 100 Trafostationen und 3400 Haushalte sind betroffen. „Die Einsatzkräfte sind vor Ort und arbeiten an der Behebung der Schäden“, heißt es von der Energie Steiermark. Die Niederschläge sollen tagsüber nachlassen und die Schneefallgrenze auf 700 bis 1000 Meter steigen. Doch schon in der Nacht auf Mittwoch könnten neuerdings bis zu 30 Zentimeter dazukommen. 

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