7 Sitze im B-Segment!

C3 Aircross: Citroën verspricht Kampfpreis für SUV

Motor
18.04.2024 13:01

Stellantis greift munter weiter in den Baukasten des Konzerns. Nach dem Namensdebakel mit dem Alfa Romeo Doch-nicht-Milano und dem Versand der ersten Bilder des neuen Opel Frontera, zeigt nun Citroën erstmals den neuen C3 Aircross. Der ist der Cousin, wenn nicht der Bruder des Frontera und soll das Preisgefüge im Markt der B-SUVs aufmischen.

(Bild: kmm)

„Den Markt mit einer sehr attraktiven Preispositionierung aufzurütteln“, will die französische Marke, wie sie das auch beim Elektroauto e-C3 tut, das ab 24.900 Euro in der Preisliste steht (ursprünglich war das allerdings knapp ein Tausender weniger) und später in einer Version um 20.000 Euro kommen soll.

Der C3 Aircross ist jedenfalls quasi die Langversion des C3, immerhin 4,39 Meter lang. Ganz schön viel für ein Fahrzeug, das sich ins B-Segment einsortieren will. Der Vorgänger maß gerade mal 4,16 Meter von Stoßfänger zu Stoßfänger. Der C3 Aircross soll sogar sieben Sitze bekommen – eine „Premiere in diesem Segment“, wie Citroën tönt. Ein Leichtes, wenn man das Segment sprengt. Man darf trotzdem gespannt sein, wie geräumig die dritte Reihe, die aus zwei im Kofferraum versenkbaren Sitzen besteht, wird.

(Bild: Citroën)
(Bild: Citroën)
(Bild: Citroën)
(Bild: Citroën)
(Bild: Citroën)

Der aktuelle Citroën C3 ist übrigens nur einen Hauch länger als vier Meter – das ist B-Segment!

Das Motorenangebot umfasst alle Antriebskonzepte, welche die Smart-Car-Plattform hergibt: Verbrenner, Hybrid und Elektro. Konkretes wird noch nicht verraten, aber wir können von einem 101-PS-Turbobenziner mit Sechsganggetriebe, einem 136-PS-48V-Mildhybrid mit Doppelkupplungsgetriebe und einem Elektroantrieb mit 156 PS Leistung ausgehen. Der 113-PS-Elektromotor des Citroën C3 wird man dem Kunden angesichts der Größe des Fahrzeugs wohl kaum antun.

Zum Vergleich: der neue Opel Frontera (Bild: Opel)
Zum Vergleich: der neue Opel Frontera
(Bild: Opel)

Wahrscheinlich werden je nach Ausstattungsniveau zwei Batterietypen zum Einsatz kommen: Zum einen wie beim C3 eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie als Basisausstattung und ein stärkerer Nickel-Mangan-Kobalt-Akku, der, so Spekulationen in den französischen Medien, eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern ermöglichen soll.

Zwar veröffentlicht Citroën noch keine Bilder vom Innenraum, doch werden sich wahrscheinlich die wichtigsten Elemente aus dem C3 auch in der Aircross-Version wiederfinden. Dazu gehört vermutlich auch der Verzicht auf ein klassisches Kombiinstrument vor dem Lenkrad. Stattdessen informiert ein neuartiges Head-up-Display, das die Fahrdaten auf einen schwarz glänzenden Bereich zwischen dem oberen Rand des Armaturenbretts und dem unteren Rand der Windschutzscheibe projiziert. Und wie beim C3 wird auch beim Aircross ein zentral platzierter Bildschirm die Informationsabteilung ergänzen.

Marktstart im Sommer.

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(Bild: kmm)



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