Ein Schlag aufs Knie, unangenehm, am Freitag wird’s aber schon wieder gehen. Muss gehen . . .“
Die Zuversicht, die Dominik Starkl zu Wochenbeginn ausgestrahlt hatte, wich gestern brutaler Realität. Der erwähnte Schlag im Sonntag-Spiel gegen Lafnitz hatte gemäß der MR-Untersuchung einen Einriss des hinteren Kreuzbandes zur Folge. Bitter für den Routinier, der sich bereits vor vier Jahren bei der Admira einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, jetzt nicht mehr mithelfen kann, dass Amstetten morgen den letzten Strohhalm im Abstiegskampf ergreift. Ein Heimsieg gegen Sturm II, der erste seit exakt einem Jahr, muss her, um in der Zweitliga-Tabelle eventuell noch ein Team überholen zu können. Und wenn dann zwei Vereine nicht die Lizenz bekommen würden, dann ...
Alleine an diesem Gedankenspiel sieht man, wie verkorkst die Saison für das Schlusslicht ist. Starkls Verletzung passt dazu wie die Faust aufs Auge. Weil nun auch noch der erfahrenste Spieler, der in dieser Saison 17 Mal in der Startelf stand, ausfällt. „Der Zustand ist nur noch deprimierend“, seufzt der 30-Jährige, „zuerst kriegst du Woche für Woche eine auf die Pfeife, obwohl wir in einigen Spielen klar besser als unser Gegner waren, und jetzt auch noch diese Verletzung.“
Nächster Abstieg droht
Vor zwei Jahren musste Starkl mit der Admira absteigen, erhielt in der Südstadt keine neuen Arbeitspapiere mehr und wechselte ins Mostviertel. Wo ihm nun das nächste Waterloo droht. Die Zukunft des Ex-Rapidlers ist völlig offen, der Vertrag in Amstetten läuft mit Saisonende aus. Ostliga? „Warum nicht – aber jetzt gilt es einmal, wieder gesund zu werden.“
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