Lesen, hören, schreiben, sehen: Rauris zeigt heuer Geschichten vom Zusammenleben.
„Mein Buch kenne ich ja schon, ich freue mich auf das restliche Programm“, erzählt der diesjährige Rauriser Literaturpreisträger Matthias Gruber. Am 3. und 4. April wird er auf der Bühne im Mesnerhaus aus seinem preisgekrönten Romandebüt „Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art“ lesen. Ein Seitenwechsel für Gruber, der davor als Journalist gearbeitet hat. „Das, was man in diesem Beruf schreibt, ist doch etwas ganz anderes“, stellte der Salzburger fest und widmete sich deshalb lieber umfassenderen Werken. Und sein Debüt wurde gleich zu einem Erfolg. „Man kann über den ästhetischen Gewinn der Lektüre nur staunen. Dieses Buch wirft einen neuen Blick auf das Leben und was es sein kann“, lautete die Begründung der Jury.
Unter dem Motto „Geschichten vom Zusammenleben“ laden die Rauriser Literaturtage heuer wieder vom 3. bis zum 7. April zu Lesungen, Gesprächen und auch Schreibworkshops. Unter anderem eingeladen sind die Autoren Milena Michiko Flašar, Laura Freudenthaler, Sabine Gruber, Amir Gudarzi, Irene Langemann, Gianna Molinari, Tonio Schachinger, David Schalko, Margit Schreiner und Renate Welsh.
Im Rahmen des heurigen Programms gibt es aber nicht nur was für die Ohren, sondern auch einiges für die Augen: der Film „Rauris erlesen. Fünf Jahrzehnte Rauriser Literaturtage“ blickt auf die Geschichte der Festivalreihe zurück. Die deutsche Fotografin Katharina Mayer beschäftigt sich in ihren im Mesnerhaus ausgestellten Werken mit dem gemeinsamen Leben von Menschen in vielfältigen sozialen, kulturellen und religiösen Kontexten.
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