Niklas Geyrhofer sollte am Sonntag gegen den WAC seine Topform in Sturms Startelf bestätigen. Doch ein „beleidigter“ Muskel wirft nun Fragezeichen auf.
„Niklas hat sich für die Startelf aufgedrängt!“ Sturm-Coach Christian Ilzer war nach dem 2:0 in Tirol von der starken Vorstellung von Innenverteidiger Geyrhofer, bei dem im Winter schon von einem leihweisen Abgang die Rede war, sehr angetan. Klar ging dem 24-jährigen Blondschopf das Lob runter wie Öl. Zumal er wegen Wüthrichs Sperre Sonntag gegen den WAC wieder für die Startelf vorgesehen war. Doch diesbezüglich tun sich jetzt Fragezeichen auf
„Tirol war ein guter erster Schritt“, bleibt der vierfache U21-Teamspieler aus Graz-Eggenberg demütig, obwohl er beim ersten Startelf-Einsatz der Liga-Saison ein Tor aufgelegt hat und endlich sein von vielen Seiten attestiertes Talent unter Beweis stellen konnte, „aber da geht noch mehr!“
Am Sonntag kämpft der WAC in Graz um seine letzte Chance auf die Meisterrunde, muss gewinnen, was „Geyr“ herzlich egal ist: „Schützenhilfe wird’s von uns keine geben. Wir wollen die letzten beiden Spiele im Grunddurchgang gewinnen. Wir werden es dem WAC auf jeden Fall so schwer wie möglich machen, in die Meistergruppe zu kommen.“
Meisterrunde? „Dort wird’s ein enger Kampf mit Salzburg, aber wir sollten nicht zu viel auf die anderen schauen, sondern von Spiel zu Spiel denken und das Bestmögliche rausholen.“
Der härteste Gegner, den Niklas bisher zu bekämpfen hatte, war sicher der Verletzungsteufel: 2020/21 verpasste er nach Bänderriss im Sprunggelenk und einer Krankheit 19 Spiele, ’21/22 wegen eines Knorpelschadens im Knie 23. Danach kam er ’22/23 nur noch auf sieben Bundesliga-Einsätze, ’23/24 bisher auf fünf. „Ich bin leider viel ausgefallen, meistens war das Knie mein Problem. Aber das hab ich jetzt im Griff“, hoffte er nach dem Tirol-Spiel auf ruhigere Zeiten–doch jetzt hat im Training die Oberschenkel-Muskulatur zugemacht. Der Einsatz gegen den WAC „wackelt“.
Niklas will aber so bald wie möglich wieder Werbung in eigener Sache machen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus–aber: „Sturm hat ja eine Option und ich möchte bleiben!“
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