Kritik an Klimaklebern

Kogler: „Man darf die Bevölkerung nicht nerven“

Politik
22.02.2024 18:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Vizekanzler Werner Kogler hat im Interview auf krone.tv zu vielen Themen Stellung genommen und vor allem gegen die FPÖ heftig ausgeteilt. 

„Es ist immer noch nicht genau geklärt, was es mit diesem russischen Freundschaftsvertrag auf sich hat. Deshalb mein Ausspruch über blaue Putin-Freunde. Wenn es zur Regierung mit der FPÖ kommt, dann haben wir ein Orbanistan und einen wirtschaftlichen Niedergang“, so der Vizekanzler.

Bei der Gasversorgung ging Kogler sehr kritisch mit Vorgängerregierungen um, die einen Vertrag bis 2040 abgeschlossen haben: „Der Vertrag wurde nach 2014 abgeschlossen, wo man schon gewusst hat, was Putin für ein übler Diktator ist. Ich halte es für ein Wirtschaftsverbrechen, was da passiert ist. Das ist ein roter Teppich mit Schleimspur. Wir sollen diese bestialische Mörderbande nicht finanzieren. Also raus aus Russen-Gas.“ Es gebe auch eine Möglichkeit aus dem langjährigen Vertrag hinauszukommen, man müsse es nur wollen.

Die Aktivitäten der Klimakleber könne er nicht nachvollziehen: „Es ist in der Sache vielleicht gut gemeint, aber ungeschickt umgesetzt. In der Demokratie muss man Mehrheiten finden und nicht Mehrheiten nerven.“ Kogler zitiert dabei die Grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling, die gesagt habe: „Man kann ja nicht den Pendlerinnen und Pendlern in der Früh, wenn sie arbeiten gehen, auf den Arsch gehen“. Er hat auch in weiteres Beispiel für schlechte Vorgangsweise: „Es ist ja auch ein Unsinn, wenn Leute irgendwelche Bilder in den Museen anschütten. Denn irgendwann braucht das van-Gogh-Bild keine Suppe mehr. Weil vom van-Gogh-Bild keine Gefahr fürs Klima ausgeht.“

Außerdem wurde heftig zum Thema Automotor diskutiert, über E-Fuels als Treibstoff und über den „verkleideten deutschen Finanzminister“.

Alle Details dazu im Video oben.

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