10.05.2012 18:11 |

Homophobe Aktion

Romney: Schwulen-"Bekehrung" per Haarschnitt?

Nach dem Plädoyer von US-Präsident Barack Obama für die Homo-Ehe machte dessen wahrscheinlicher Herausforderer Mitt Romney keinen Hehl aus seiner konservativen Haltung bei diesem Thema. Wenige Monate vor seinem Abschluss an der elitären Cranbrook School im Jahr 1965 soll er laut einem Zeitungsbericht mit Freunden einem als homosexuell geltenden Mitschüler sogar die blond gebleichten Haare abgeschnitten haben.
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"Er kann so nicht aussehen. Das ist falsch. Schaut ihn nur an!", soll sich Romney laut "Washington Post" über den Mitschüler echauffiert haben, der den Pony über ein Auge drapiert hatte.

Romney führte Meute an
Die extravaganten Strähnen seien dann der Schere zum Opfer gefallen, schrieb die Zeitung, die sich die Geschichte eigenen Angaben zufolge von fünf ehemaligen Mitschülern an dem Bubeninternat bestätigen ließ. Romney soll die Meute angeführt und die Haare selbst geschnitten haben.

"Highschool-Streiche"
Nach dem Bekanntwerden der Causa entschuldigte sich der Republikaner dann am Donnerstag für "Highschool-Streiche", die andere verletzt haben könnten: "Ich habe einige dumme Sachen gemacht, und wenn jemand dadurch verletzt oder beleidigt wurde - natürlich entschuldige ich mich." Speziell an den Vorfall könne er sich aber nicht erinnern.

Obama für Homoehe
Das Thema Homosexualität spielt derzeit eine große Rolle im US-Wahlkampf. Obama hatte sich am Mittwoch - nach langem Zögern - ohne Wenn und Aber für die Ehe zwischen Gleichgeschlechtlichen eingesetzt (siehe Infobox). Dagegen lehnt Romney die Gleichstellung homosexueller Paare mit der klassischen Ehe strikt ab.

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