Tirol verzeichnet bei den Exporten ein Plus von 2,2 Prozent im ersten Halbjahr 2023. Auf Platz eins sind erneut pharmazeutische Erzeugnisse. Die EU ist Hauptabnehmer. Allen voran bestellt der große deutsche Nachbar viel im „Heiligen Land“.
Trotz schwieriger globaler Herausforderungen - Stichwort Teuerung, explodierende Energiepreise und Inflation - erfreuen sich Tiroler Waren und Dienstleistungen im Ausland weiterhin großer Beliebtheit. Das beweist die Bilanz über die Exporttätigkeit der Betriebe im ersten Halbjahr 2023. „Mit einem Exportvolumen von rund 8,4 Milliarden Euro gab es ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr davor“, rechnet Wirtschaftslandesrat Mario Gerber von der ÖVP dazu vor.
Zu verdanken ist das mitunter den vielen Wirtschaftstreibenden mit ihren fleißigen Mitarbeitenden.
LR Mario Gerber (ÖVP)
EU auf dem ersten Platz
Die meisten Exporte gingen mit 5,4 Milliarden Euro in die Europäische Union, gefolgt vom restlichen Europa und Asien. Größte Abnehmer von Tiroler Waren sind erneut Deutschland, Schweiz und Liechtenstein sowie Italien. „Der Export zu unserem großen deutschen Nachbarn konnte um 13,3 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Gestiegen sind auch die Exporte in die Vereinigten Staaten, nämlich um 9,4 Prozent und einer Steigung von rund 373 auf 408 Millionen Euro“, sagt Gerber.
Pharmaindustrie erzielte die meisten Exporte
Bei den Top-Exportgütern gibt es im Vergleich zu den Jahren davor keine Veränderungen: Pharmazeutische Erzeugnisse liegen mit 1,3 Milliarden Euro nach wie vor auf dem ersten Platz. Die Silbermedaille geht an Maschinen und mechanische Geräte. In diesem Bereich wurden 1,2 Milliarden Euro bzw. eine Steigerung von 26,6 Prozent gezählt. Ebenfalls zugenommen haben die Exporte von elektrischen Maschinen und elektrotechnischen Waren (+21,9 Prozent) sowie von optischen, foto- und kinematografischen Geräten sowie Mess- und Prüfinstrumenten mit einem Plus von 17,3 Prozent.
„Zu verdanken ist das mitunter den vielen Wirtschaftstreibenden mit ihren fleißigen Mitarbeitenden“, schließt LR Mario Gerber.
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