Ihr Weihnachtsfest hat sich Stefanie Fleckenstein sicherlich ganz anders vorgestellt. Bei ihrem schweren Sturz in Val d’Isere, wo ihre Schreie durch den Zielraum hallten, zog sich die Ski-Dame laut ersten Angaben einen Schienbeinbruch zu. Eine bittere Diagnose - doch offenbar hat es die Kanadierin sogar noch schlimmer erwischt.
Fleckenstein war am 16. Dezember mit Startnummer 23 in die Abfahrt gegangen und hatte fast zwei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Siegerin Jasmine Flury (SUI) aufgerissen. Im Zielraum dann die Schrecksekunde: Die Kanadierin stürzte schwer und hielt sich unter Schmerzensschreie das Bein.
Das Rennen musste minutenlang unterbrochen werden. Fleckenstein wurde mit dem Akja abtransportiert und ins Spital gebracht. Zunächst war von einem Schienbeinbruch die Rede. Doch wie Fleckenstein nun via Instagram bekannt gibt, ist der Schaden deutlich größer.
Schon drei Operationen
Bereits drei Operationen wurden seit ihrem Abflug durchgeführt. „Diese Verletzung ist nicht einfach für mich. Ich habe mir das Knie ausgekugelt, mehrere Schienbeinbrüche zugezogen und möglicherweise auch meine Bänder beschädigt“, schildert Fleckenstein.
„So glücklich, dass der Kopf heil geblieben ist“
Schritt für Schritt - so lautet nun ihr Motto. Und die 26-Jährige betont: „Ich bin SO GLÜCKLICH, dass mein Kopf heil geblieben ist!“ Zudem bedankt sie sich für „die Menge an Liebe, die ich von der Ski-Community erhalten habe“.
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