25 Kilometer wollte ein Mann nach einem Thermenbesuch zu Fuß nach Hause gehen. Dass ihn Beamte bei der Eiseskälte mitnahmen, sollte sich jedoch später als großer Nachteil herausstellen.
Es war definitiv nicht der Tag eines 31-Jährigen aus dem Bezirk Zwettl. Der Mann hatte zwar zunächst mit einer Bekannten den Tag in einer Therme verbracht, doch dort hatten sich die beiden aus den Augen verloren. Also begab sich der Waldviertler alleine auf den Heimweg – allerdings auch ohne Handy und Bargeld.
Er reiste zunächst mit dem Zug nach Krems, um von dort mangels Alternativen zu seiner Lebensgefährtin in den etwa 25 Kilometer entfernten Wohnort zu marschieren. Doch wie es der Zufall wollte, wurde um 4 Uhr früh eine Streife der Polizei aufmerksam auf den ungewöhnlichen Wanderer. Angesichts der niedrigen Außentemperaturen ließ sich dieser von den Beamten auch gerne nach Hause chauffieren.
Cannabisgeruch beim Eingang
Dort angekommen, nahmen die Uniformierten im Eingangsbereich nicht nur die Erleichterung des 31-Jährigen und seiner Freundin (28) wahr, sondern auch deutlichen Cannabisgeruch. Bei einer freiwilligen Nachschau konnten zunächst zwei Behälter mit Cannabis-Kraut gefunden werden. „Mehr gibt es nicht“, gab das Duo zu verstehen. Doch in einem anderen Zimmer fanden die Polizisten auch noch belüftete Indoor-Zelte mit 15 Pflanzen und Suchtgiftutensilien.
Die beiden „Hobbygärtner“ wurden angezeigt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
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