Am Boden der Realität

ÖSV-Damen: „Für uns gibt es nur kleine Schritte“

Ski Alpin
21.12.2023 07:35

Die ÖSV-Damen greifen heute im Nachtslalom von Courchevel an. Nach dem Traumauftakt in die Saison sind jetzt wieder die Top Ten das Ziel.

„Der Auftakt war extrem positiv, jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Realität angekommen“, sagt ÖSV-Damenchef Roland Assinger.

„Keine Quantensprünge“
Mit Platz drei, ihrem ersten Podestplatz nach 610 Tagen, hatte Kathi Liensberger in Levi ein Ausrufezeichen gesetzt, im dritten Slalom schaffte es in Killington zuletzt keine ÖSV-Starterin in die Top Ten. „Die ersten drei bis fünf sind derzeit klar über den Rest zu stellen, Ziel muss ein Platz unter den ersten zehn sein. Vorwärts gibt es keine Quantensprünge, wir müssen die kleinen Schritte gehen“, so Assinger vor seiner Nachtslalom-Premiere. „Kenn ich als ehemaliger Abfahrtscoach nicht, aber die Athletinnen haben darin schon Routine.“

Mit Liensberger, Gallhuber, Truppe und Huber hört ein Quartett auf den Vornamen Katharina - „daher kommt im Training immer der Nachname zuerst“, so Assinger. Lächelnder Nachsatz: „Aber wenn ich bei Meetings darauf vergesse, drehen sich vier gleichzeitig um“

Nach fast einem Monat Slalom-Pause läutet Courchevel eine Serie mit fünf Rennen binnen vier Wochen ein, die Favoritinnen sind dieselben: US-Star Mikaela Shiffrin kann für ihr Land im Slalom-Weltcupduell der Damen gegen Österreich auf 89:88 stellen, es wäre in allen Bewerben ihr achter Triumph in Courchevel. Platz zwei für Petra Vlhova wie zuletzt in den USA wäre keine Überraschung - bereits 13 (!) Mal kam sie hinter Shiffrin mit der zweitbesten Zeit ins Ziel. Nur eine gewann bisher mehr als einen Courchevel-Slalom - Dreifach-Triumphatorin Marlies Schild. Vor zehn Jahren stand sie mit ihrer drittplatzierten Schwester Bernadette auf dem Podest. Die Realität damals: Sechs Österreicherinnen in den Top Ten.

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