Binnen neun Tagen war das Weihnachts-Catchen im Prater mit 600 Fans ausverkauft. Die erlebten ein Spektakel, das im Zelt der Liliputbahn alle von den Sitzen riss.
Im großen Finale griff der Weihnachtsmann in der Person des Wiener Lokalmatadors Peter White ein, der dem Waliser Iystin Rees, einem der drei Anwärter auf den Intercontinental-Gürtel, von außen die Beine wegzog, den Rest im Drei-Mann-Match erledigte Titelverteidiger George Khoukaz, der den Kosovo-Albaner Ronaldo Shaqiri nach 13 Minuten und 52 Sekunden per Schulterfesselung besiegte und seine Vorherrschaft unter großem Jubel behauptete. Der Syrer mutierte in diesem Jahr vom Feindbild zum Publikumsliebling.
Die Zuschauer erlebten einen Schwergewichts-Fight auf höchstem Niveau, den Kraftpaket und Titelverteidiger Mike Deveccio (Bel) gegen den Tullner Koloss Robert Dreissker für sich entschied. Für beste Unterhaltung sorgte der Ottakringer Yugo Power, der zusammen mit Martin Pain gegen Sultanov/Ragnar durch den Ring wirbelte. Das Match endete mit der Disqualifikation beider Teams. Bei den Damen verlängerte die hochattraktive Französin Mila Smidt gegen Moxie ihre Regentschaft. Nach dem Sieg wurde sie von ihrer Gegnerin mit Tritten malträtiert. Was die Linzerin beim Wiener Publikum nur noch unbeliebter machte.
Der Deutsche Patrick Schulz erklärte nach seinem Auftritt an der Seite von Michael Kovac nach 25 Jahren seinen Rücktritt, der für den Wiener Lokalmatador Franz Schlederer trotz seiner 67 Jahren auf dem breiten Buckel (noch) kein Thema ist.
Auch der deutsche Starkommentator von Smackdown auf Pro7Maxx, Manuel Thiele, extra aus München angereist, war von der Stimmung begeistert. Die Veranstalter Marcus Vetter geradezu nötigt, 2024 einen zweiten Dezember-Termin anzuhängen. Was ja im Sommer bereits der Fall ist - für das Sommer-Event am 7. und 8. Juni wurde bereits die Hälfte aller Karten verkauft. Wrestling auf dem wohl besten Platz im Wiener Vergnügungsviertel Prater boomt.
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