Legionär in Dubai

Karamatic: Aus‘m Außerfern an den Persischen Golf

Tirol
23.02.2026 15:30

Der Tiroler Verteidiger Mateo Karamatic kickt seit vergangenem Sommer in den Arabischen Emiraten, genießt das Leben in der Luxusstadt. Während er sich privat pudelwohl fühlt, ist der 24-Jährige sportlich in Dubai noch nicht so richtig heiß gelaufen.

Burj Khalifa statt Stuibenfälle. Mateo Karamatic kickte sich aus dem Reuttener Nachwuchs bis nach Dubai zu Al-Nasr in die „Pro League“ der Vereinigten Arabischen Emirate. Ob er damals in Ehenbichl schon mit Al-Nasr-Bettwäsche geschlafen hat? „Ich hab mir nie Gedanken über meine Zukunft gemacht, sondern einfach nur Fußball gespielt. Das ist das, was ich liebe“, bleibt der 24-Jährige ehrlich.

Für Al-Nasr kam der Ehenbichler in der Liga heuer erst dreimal zum Einsatz
Für Al-Nasr kam der Ehenbichler in der Liga heuer erst dreimal zum Einsatz(Bild: Al Nasr)

Sein Vertrag bei Bundesligist Hartberg (23 Spiele) lief im Sommer 2025 aus, Optionen gab’s im In- und Ausland genug. Der Emiraten-Klub hatte am Ende die Nase vorne – und das nicht nur aus finanziellen Gründen. „Eigentlich wollte ich nicht nach Arabien gehen. Was sie mir präsentiert haben, war aber sehr interessant. Der Verein will auf jüngere Spieler bauen, ihnen langfristig die Möglichkeit geben, zu wachsen.“ Gänzlich irrelevant war das Monetäre – logischerweise – aber auch nicht. „In erster Linie will ich Spaß haben, das ist mir viel wichtiger. Aber natürlich habe ich mir mit diesem Vertrag für mein Leben eine gewisse Sicherheit holen können.“

Außerdem scheinen auch Sonne, Strand und Meer, gerade bei der aktuellen heimischen Wetterlage, durchaus schlagende Argumente zu sein. „Dubai ist eine unglaubliche Stadt. Du kannst hier alles machen, es ist immer etwas los auf den Straßen. Genauso kannst du dir aber auch die gleiche Ruhe wie daheim in Reutte holen.“

„Der Rest liegt bei ihm“
Sportlich ist der 1,87-m-Verteidiger, der auch schon in Kroatien und Slowenien spielte, beim Tabellensechsten leider noch nicht so richtig angekommen. Erst drei Einsätze gab’s in 16 Spielen. Aufgeben wird Mateo aber maximal einen Brief: „Das ist die Entscheidung des Trainers. Ich werde weiterhin jeden Tag mein Bestes geben, der Rest liegt bei ihm.“ 

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