Der Osten ruft! Rapid trifft in der Quali zur Conference League auf Debrecen oder Alashkert. Da sollte die Qualität reichen.
Der Knöchel dick geschwollen, bandagiert - humpelnd verließ Ante Bajic den Sportclub-Platz. Was Rapids gute Laune nach dem letztlich souveränen 7:0 im Cup-Auftakt gegen Donaufeld trübte. Der Flügel wird mit einer Bänderverletzung den Liga-Start am Freitag beim LASK sicher verpassen. Dafür sollte Nenad Cvetkovic fit, wieder dabei sein. Der 27-Jährige wurde als Abwehrchef verpflichtet, soll für Ruhe sorgen, eine Schlüsselfigur in der Spieleröffnung werden. Selbst gegen den Ostligisten lief der Ball von hinten erst nach dem 3:0, als die Amateure resignierten. Dann aber blitzte bei Seidl, Mayulu und Co. das Potenzial auf.
Und Rapids Qualität sollte auch für den Einzug ins Play-off der Conference League reichen, egal, wie weit (500 oder 3200 Kilometer) man in den Osten muss: Die Barisic-Truppe trifft in der dritten Quali-Runde (10. und 17. August) auf den Sieger des Duells VSC Debrecen gegen Alashkert Erewan. Also entweder auf den letztjährigen Liga-Dritten (Kaderwert 9 Millionen Euro) in Ungarn oder Armeniens Vierten. Für Rapids Barisic sind beide Klubs keine Unbekannten: „Wir werden uns auf alle Eventualitäten vorbereiten.“
An Grenze zu Kirgisistan
Die Austria muss zunächst Banja Luca eliminieren, kennt aber auch bereits die mögliche nächste Hürde - und die ist auf jeden Fall unangenehmer. Entweder trifft Violett auf Polens Vize-Meister Legia, wo in Warschau ein Hexenkessel blühen würde. Oder es wartet der kasachische Tabellenführer (nach 17 Runden) FC Ordabasy. An der Grenze zu Kirgisistan. Da wäre die Reise eine echte Odyssee ...
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