Es geht um Millionen

Sozialhilfereform soll jetzt zurück an den Start

Steiermark
27.06.2023 20:30

Nach enormen Druck aus Graz will der Städtebund die Vereinbarung nicht unterschreiben.

Beziehungsstatus „kompliziert“. Eigentlich sind’s von der Grazer Burg runter zum Rathaus nur rund 600 Meter – doch aktuell liegen Welten zwischen den beiden politischen Schaltzentralen in der Murmetropole. Wie berichtet, gibt’s wegen der Sozialhilfereform massive Brösel. Für Graz würde die Neuverteilung des Anteils der Gemeinden Mehrkosten von 25 Millionen Euro pro Jahr bedeuten – und das, ohne die Verantwortlichen vorab darüber zu informieren. So zumindest die Erzählung im Rathaus. Die Landesverantwortlichen sehen das bekanntlich anders.

Der KPÖ-Finanzstadtrat Manfred Eber trieb die Eskalation an die Spitze und drohte sogar mit dem Ausstieg aus dem Städtebund. Am Dienstag trafen sich er und Bürgermeisterin Elke Kahr mit Städtebundchef Kurt Wallner. Dort wurde beschlossen, dass der Städtebund den Pakt mit dem Land nicht unterschreiben wird, stattdessen soll eine weitere Studie in Auftrag gegeben werden – danach neuerlich verhandelt werden. Dazu fordert man ein Aussetzen des bereits in Kraft getretenen Gesetzeslauf der Reform. Nächste Woche soll es ein Gespräch mit Landeshauptmann Christopher Drexler und Stellvertreter Anton Lang geben.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Steiermark



Kostenlose Spiele