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In OÖ sind die Züge am unpünktlichsten

Oberösterreich
13.06.2023 17:15

Von Pregarten nach Horní Dvorište (Tschechien) und zwischen Wels und Attnang-Puchheim brauchen die Passagiere Geduld. Aber nicht nur da, denn die Züge der ÖBB waren im vorigen Jahr deutlich zu oft nicht pünktlich.

Bahn fahren, Nerven sparen – zumindest für unser Bundesland gilt das besonders auf zwei Strecken eher nicht: von Pregarten nach Horní Dvorište (Tschechien) und zwischen Wels und Attnang-Puchheim. Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) hat Daten der Schienen-Control, der Schieneninfrastruktur Dienstleistungsgesellschaft und der ÖBB Infrastruktur zu insgesamt 21…Millionen Ankünften ausgewertet.

94,8 Prozent pünktlich
Im Nahverkehr der ÖBB lag die Pünktlichkeit 2022 bei 94,8 Prozent. Der gesetzlich festgeschriebene Pünktlichkeitsgrad sind 95 Prozent. Als pünktlich gilt ein Zug, wenn er maximal fünf Minuten und 29 Sekunden verspätet ist.  Der Hauptgrund war laut apf die Erholung der Fahrgastzahlen nach Corona.

Von Nachbarn abhängig
Am pünktlichsten verkehrten die Züge in Vorarlberg mit einem Grad von 96,6 Prozent. Den letzten Platz teilen sich Oberösterreich und Salzburg mit je 93,3 Prozent Pünktlichkeit. Die von Pregarten nach Horní Dvorište (Tschechien) kommt nur auf 79,9, jene zwischen Wels und Attnang-Puchheim auf 87,6 Prozent. Laut ÖBB-Sprecher Klaus Baumgartner sind quasi die Tschechen und Bayern schuld: „Gerade in OÖ sind wir von den Nachbarbahnen abhängig: zwischen Wels und Attnang-Puchheim von den Zügen aus München und Passau, auf der Summerauerbahn von den Zügen aus Budweis.“

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