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Floridas Gouverneur DeSantis will Präsident werden

Ausland
18.05.2023 15:19

Floridas Gouverneur Ron DeSantis will sich laut Insiderinnen und Insidern am 25. Mai offiziell für das Amt des US-Präsidenten bewerben. Damit würde er zum größten Konkurrenten von Ex-Präsident Donald Trump. Der 44-jährige DeSantis hatte in den vergangenen Monaten mit seiner erzkonservativen Politik für Schlagzeilen gesorgt.

2022 wurde DeSantis als Gouverneur wiedergewählt - mit einem Abstand von fast 20 Prozentpunkten zu seinem demokratischen Herausforderer. Nun hat ein neues politisches Aktionskomitee mit dem Namen „Never Back Down“ („Niemals zurückweichen“) in den ersten Wahlbezirken bereits Mitarbeitende eingestellt und Fernsehspots geschaltet, die DeSantis unterstützen und Trump angreifen. Offiziell werde DeSantis seine Bewerbungsunterlagen am 25. Mai bei einer Spendenveranstaltung einreichen, sagte ein Insider am Mittwoch.

Trump führt noch
Die Kampagne solle dann ab 29. Mai laufen. Der ehemalige US-Präsident Trump hatte in den vergangenen Wochen seine politischen Angriffe auf den Gouverneur von Florida verschärft. In der jüngsten Reuters/Ipsos-Umfrage zu den republikanischen Vorwahlen 2024, bei denen die Kandidaturvergabe entschieden wird, führt Trump noch souverän.

Floridas Gouverneur Ron DeSantis will sich laut Insiderinnen und Insidern um das Amt des US-Präsidenten bewerben. (Bild: AP)
Floridas Gouverneur Ron DeSantis will sich laut Insiderinnen und Insidern um das Amt des US-Präsidenten bewerben.

Machtkampf mit Disney
DeSantis hat in den vergangenen Monaten mit seiner erzkonservativen Politik für Schlagzeilen gesorgt. So wurden etwa Diversitätsprogramme an staatlichen Universitäten in Florida abgeschafft und Schwangerschaftsabbrüche weitgehend verboten. Darüber hinaus liefert sich der Gouverneur einen Machtkampf mit dem Unterhaltungskonzern Disney, der in dem US-Bundesstaat zu den einflussreichsten Unternehmen gehört. DeSantis unterzeichnete Anfang Mai ein Gesetz, das einem Kontrollgremium weitreichende Befugnisse bei den Ausbauplänen des Themenparks Walt Disney World in Orlando einräumt. 

Als Hintergrund gilt eine Fehde zwischen dem Gouverneur und Disney über den Unterricht an den Schulen in Florida. Vertreterinnen und Vertreter des Konzerns hatte ein neues Gesetz kritisiert, das die Behandlung von Sexualität und Geschlechtsidentität einschränkt. DeSantis bezeichnete Disney daraufhin als politisch links.

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