Kritik an Aston Martin

Alonso kontert Vorwürfe: „Das ist mir total egal“

Formel 1
17.03.2023 11:49

Damit haben wohl die wenigsten Formel-1-Fans gerechnet. Bei seinem ersten Auftritt für Aston Martin konnte Fernando Alonso beim Saison-Auftakt in Bahrain direkt auf das Podium rasen. Vorgeworfen wird dem Rennstall allerdings, Red Bulls Auto vom Vorjahr 1:1 kopiert zu haben. Den Spanier interessieren die Vorwürfe hingegen kaum.

„Solche Kommentare sind mir total egal. Jeder kann die Unterschiede zwischen den beiden Rennwagen sehen“, zitiert „Speedweek.com“ den Spanier. Das Auto von Lance Stroll und Alonso sei wie kein anderes in dieser Saison, am ehesten orientiere man sich noch am Partnerteam. „Das fängt schon damit an, dass das komplette Heck durch Mercedes vorgegeben ist - Motor, Getriebe, Hinterachse. Und das Konzept von Mercedes und Red Bull Racing könnte nicht unterschiedlicher sein. Wenn ihr euch unser Auto anseht, dann merkt ihr schnell, dass Aston Martin einen eigenen Weg geht.“

Der RB 18 und AMR23 im Vergleich:

Red Bull Racing RB18 Launch (Bild: RedBullContentPool)
Red Bull Racing RB18 Launch
Lance Stroll und Fernando Alonso bei der Präsentation des neuen Aston Martin (Bild: AFP)
Lance Stroll und Fernando Alonso bei der Präsentation des neuen Aston Martin

Neid als Kompliment
Alonso habe das Gefühl, die Konkurrenz sei bloß neidisch. „Wenn ein Team kommt und ein Auto hinstellt, das ein bis zwei Sekunden pro Runde schneller ist, dann fragen sich alle - wie haben die das geschafft?“ In gewisser Weise sehe der 41-Jährige den Argwohn der anderen Teams auch als Kompliment. 

Nach der Überraschung in Bahrain soll nun in Saudi-Arabien der nächste Erfolg gelingen. Wie gut sich Aston Martin schlussendlich schlagen wird, können Sie am Sonntag im sportkrone.at-Ticker live mitverfolgen.

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(Bild: KMM)



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