„Riesige Luftnummer“

Kokain-Eklat: Frankfurt-Boss Fischer wehrt sich

Fußball International
10.02.2023 08:43

Peter Fischer hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft aufgefordert, das gegen ihn laufende Verfahren niederzulegen. In der Wohnung des Eintracht-Präsidenten sollen die Behörden bei einer Razzia kleine Kokain sowie Marihuana entdeckt haben. Fischers Anwalt sprach indes von einer „riesigen Luftnummer“.

Hintergrund: Der 13-jährige Sohn des Klub-Präsidenten soll am Schulhof beim Konsum von Kokain gesehen worden sein, was die Polizei veranlasst haben soll, die 180 Quadratmeter große Wohnung Fischers zu durchsuchen. 

Im Visier der Polizei stehen jedoch der ältere Bruder (25) des Jungen sowie die Mutter und der 66-Jährige selbst, da die Behörden vermuten, dass der Bub die Drogen von Zuhause in die Schule gebracht hat. Eingeschalten wurde die Polizei, nachdem die Mutter des Schulfreundes Verhaltensauffälligkeiten bei ihrem Sohn festgestellt und infolgedessen die Behörden alarmiert hatte.

Eintracht-Boss Peter Fischer (Bild: APA/AFP/Filippo MONTEFORTE)
Eintracht-Boss Peter Fischer

Gegen ebenjene Frau will Fischer nun strafrechtlich vorgehen, wie die deutsche „Bild“ schreibt. Sie behauptet, ihr Sohn habe das Kokain, das er vom Sohn des Eintracht-Präsidenten erhalten hatte, in eine leere Backpulvertüte umverpackt und den leeren Plastikbeutel auf das Dach eines benachbarten Hauses geworfen - die Polizei konnte das Pulver jedoch nicht finden. 

Drogentest blieb negativ
„Es dürfte allseits bekannt sein, dass ein leerer kleiner Plastikbeutel sicherlich nicht über die notwendigen Flugeigenschaften verfügt, um auf das Dach eines ca. 10 Meter benachbarten Hauses geworfen werden zu können“, wehrte sich Fischer über seinen Anwalt. Zudem soll ein Urintest negativ ausgefallen sein, Fischer bestreitet die Vorwürfe, sein Sohn würde mit Drogen dealen vehement. „Die Beantragung eines Durchsuchungsbeschlusses war vor dem Hintergrund dieses Ermittlungsergebnisses nach Auffassung der Verteidigung rechtswidrig und entzieht sich unserem Verständnis“, zitiert die „Bild“ den Anwalt des Sportfunktionärs.

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