Di, 21. August 2018

Transfer fast fix

17.08.2011 15:34

Stefan Maierhofer gegen Rapid erstmals ein Bulle?

Mit Hochspannung wurde vor dem Abflug der Salzburger Mannschaft nach Nikosia die Eingangstür B der Abflughalle fixiert. Doch Wunschspieler Stefan Maierhofer kam nicht herein. Red Bull Salzburg und der Spieler sind sich über einen Zweijahresvertrag einig, die Ablöseforderung von Wolverhampton verhinderte ein Debüt des "Langen" auf Zypern. Pikant: Sein erstes Spiel könnte nun ausgerechnet gegen Rapid sein.

Sportdirektor Heinz Hochhauser schien mit seinem Mobiltelefon zu verwachsen, die rasche Loslösung von Wunschstürmer Maierhofer aus dessen Vertrag mit Wolverhampton klappte aber nicht im ersten Anlauf: "Wir sind mit Stefan über einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein drittes einig, aber 1,5 Millionen für einen Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hat, zahlen wir sicher nicht", stellte Hochhauser klar.

Der Spieler selbst teilte seinem englischen Klub am Mittwoch mit, dass er nach Salzburg wechseln möchte. Die Bullen machten bereits ein Angebot für den 2,02-Meter-Riesen – aber bis zum Nachmittag war noch keine Reaktion Wolverhamptons da. Es dürfte sich aber nur um das übliche Feilschen vor einem Transfer dieser Größenordnung handeln. Bei einem Spieler, der gehen will, und bei einem Verein, der zahlen will, wird es sich letztlich mit dem Wechsel ausgehen.

Ausgerechnet gegen Rapid erstmals im Bullen-Dress?
Noch einmal Hochhauser: "Sollte es bis Donnerstag klappen, könnte Maierhofer schon gegen Sturm im Kader stehen – damit rechne ich aber nicht. Ich glaube, es wird sich noch zwei, drei Tage ziehen." Und damit könnte es zu einem besonders pikanten Debüt des Heimkehrers kommen: Am Sonntag nächster Woche ist nämlich ausgerechnet Maierhofers Ex-Klub Rapid in der Bullen-Arena zu Gast.

Für das erste Duell mit Omonia Nikosia stehen Salzburgs Chancen aber auch ohne den neuen Stürmer gut: Seit Ricardo Moniz das Traineramt übernommen hat, gewannen die Bullen jedes Auswärtsspiel – in Summe bisher neun: "Es sieht so aus, als wäre es für uns ein Vorteil, dass wir zuerst auswärts spielen", schmunzelte Moniz angesichts seiner eigenen Erfolgsserie, "aber darauf gebe ich nichts. Wir müssen in Zypern alles geben."

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