Masche groß „in Mode“

Wieder zwei Tirolerinnen Opfer bei „Tochtertrick“

Tirol
13.12.2022 21:00

Trotz aller Warnungen gelingt es skrupellosen Betrügern immer wieder, ahnungslose Opfer mit der vermeintlichen Notlage eines angeblichen Familienmitgliedes zu täuschen. Die jüngsten Fälle des „Tochtertricks“ passierten in Mayrhofen und Innsbruck.

Am Montag übermittelte ein bisher unbekannter Täter einer 63-jährigen Zillertalerin eine SMS-Nachricht und gab sich als deren Tochter aus. Dabei wurde angegeben, dass das Handy der Tochter kaputt sei und sie dringend Geld benötigen würde. Daraufhin überwies die Frau in elf Tranchen einen fünfstelligen Euro-Betrag auf österreichische und deutsche Konten. Als die Frau misstrauisch wurde, kontaktierte sie ihre Tochter auf deren ursprünglichen Telefonnummer. Als sich diese meldete, flog der Betrug auf - leider zu spät.

Selbe Vorgangsweise in Unterland
Ebenfalls am Montag übermittelte ein Betrüger einer 61-jährigen Innsbruckerin eine WhatsApp-Nachricht und gab sich mit einer ähnlichen Masche als deren Tochter aus. Daraufhin überwies die Frau in zwei Tranchen einen vierstelligen Eurobetrag auf ein österreichisches Konto. Als eine dritte Überweisung gefordert wurde, wurde die Frau misstrauisch und kontaktierte ihre Tochter auf der bisher bekannten Telefonnummer. Als sich diese meldete, bemerkte die 61-Jährige, dass auch sie Opfer eines Internetbetruges geworden war.

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