Es war der erste große Schockmoment bei der WM in Katar: Der iranische Torhüter Alireza Beiranvand krachte bei der 2:6-Niederlage gegen England mit seinem Teamkollegen Majid Hosseini zusammen. Dass der Goalie nach seiner minutenlangen Behandlungspause noch kurz weiterspielte und nicht vom Feld geholt wurde, sei eine „absolute Schande“.
Nach einer scharfen Hereingabe der „Three Lions“ prallte im Zentrum der iranische Torhüter Alireza Beiranvand mit seinem Mitspieler Hosseini zusammen. Beiranvand blutete im Gesicht, schnell war das medizinische Personal bei ihm. Das Spiel musste lange unterbrochen werden.
Erst spielte Beiranvand weiter, wenige Minuten später saß er dann wieder am Boden. Es ging nicht weiter, per Trage wurde der Pechvogel vom Feld gebracht.





„Er hätte keine Sekunde mehr auf dem Platz bleiben dürfen“
Es sei eine „absolute Schande“, dass der Iran-Keeper nicht sofort ausgetauscht wurde, meint Luke Griggs, der stellvertretende Chef von „Headway“, eine wohltätige Einrichtung, die über die Gefahren von Gehirnverletzung aufmerksam machen will. „Es ist unerheblich, dass er eine Minute später ausgewechselt wurde. Er hätte keine Sekunde mehr auf dem Platz bleiben dürfen“, schimpft er gegenüber dem „Guardian“.
Nach dem schlimmen Kopf-Crash wurde Beiranvand zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Laut ersten Informationen erlitt er eine schwere Gehirnerschütterung sowie einen Nasenbeinbruch.








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