Müssen Sie sich beim Autofahren auch oft ärgern? Drei Viertel sagten auf diese Frage des Tages via krone.at gestern „Ja“. Die Gründe für Ärger im Straßenverkehr sind vielfältig, das ergeben - wenig überraschend - auch die Recherchen unserer Reporter. Im Moment besonders wütend machen die sogenannten „Klebechaoten“, jene Klimaaktivisten, die sich aus Protest auf stark befahrenen Straßen anpicken und damit Riesen-Staus provozieren. Aber auch die neuen Regeln aus der Straßenverkehrsordnung, die erst seit kurzem gelten, regen auf. Dass nun der Mindestabstand zu Radfahrern außerorts zwei Meter betragen muss, empört viele ebenso wie der „Grünpfeil“ für Radfahrer trotz roter Ampel. Und was sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin? Ganz wichtig sei es, keine „Selbstjustiz“ oder direkte „Face-to-Face“-Verhandlungen vor Ort auszuüben. Die Gefahr sei groß, dass zu viele Emotionen im Spiel sind und die Sache folgenschwer eskaliert. Man müsse, rät sie, ruhig und gelassen vorgehen. Was sagt darauf der Österreicher? Ja, eh!
Aufregung um Migranten. Jetzt sind es schon 100.000, die in diesem Jahr ein Asylansuchen in Österreich gestellt haben, ein neuer Rekord, selbst das Flüchtlings-Krisenjahr 2015 wird damit heuer übertroffen werden. Die Aufregung um die Migranten ist wieder groß, über den Weg des Umgangs mit dieser Krise wird neuerlich heftig diskutiert. Welcher ist der richtige, fragt auch Conny Bischofberger heute in ihrer Kolumne. „Die FPÖ glaubt ihn zu kennen“, schreibt sie. Die Freiheitlichen versprächen Aufnahmestopps und Abschiebungen, doch durchsetzbar seien ihre Pläne in der Praxis nicht. Ja, es wird viel versprochen, vor allem auch ÖVP-Politiker reden viel von raschen Abschiebungen, von neuen EU-Regeln. Der ÖVP-Klubobmann stellt die Europäische Menschenrechtskonvention infrage und bekommt dafür nicht nur vom Bundespräsidenten einen Rüffel, sondern auch von seiner Parteifreundin im Amt der Europaministerin eine Absage. Geredet wird viel, geglaubt wird der Politik ohnehin wenig. Die vielen Ansagen in der aktuellen Flüchtlingskrise - sie werden das Vertrauen in die Politik nicht stärken.
Kommen Sie gut durch den Dienstag!









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