Der US-Boy Victor konnte in New York das Red Bull BC One Weltfinale gewinnen. Österreichs Toptänzer Lil Zoo scheiterte hingegen im Viertelfinale.
Was für eine Show! Beim Red Bull BC One World Final in New York gab‘s in der Nacht auf Sonntag Breakdance auf allerhöchstem Niveau. Die knapp 3000 Fans im randvollen Hammerstein Ballroom riss es bei so ziemlich jedem K.o.-Duell der 16 Boys und Girls von den Sitzen. Da ging sogar die Welle durch die imposante Location inmitten Manhattans. Eine bessere Werbung hätte es für die Olympia-Premiere 2024 in Paris wieder einmal nicht geben können.
„Ein Traum“
Vor allem bei den Final-Duellen stand die Menge förmlich Kopf. Und da hieß es zweimal USA gegen Holland. Bei den Boys gewann der amerikanische Lokalmatador Victor gegen BC-One-All-Star Lee (hatte unter anderem Titelverteidiger Amir aus Kasachstan eliminiert). Die fünf Juroren stimmten nach drei Runden 3:2. Da gab‘s unter Konfetti-Regen und Blitzlicht-Gewitter völlige Ekstase und„Victor“-Sprechchöre. „Hier zu gewinnen, das ist ein Traum!“, strahlte der US-Boy in der„Geburtsstadt“ von Breakdance und Hip-Hop mit dem Siegergürtel, seinem bereits zweiten.„Danke allen für die großartige Unterstützung.“
Bei den Girls entthronte die Holländerin India die erneut starke US-Titelverteidigerin Logistx, da gab‘s ebenso ein 3:2 und Freudentränen. „Ich bin so glücklich. Ich möchte angefangen von meiner Familie allen danken, die mich so unterstützt haben.“
Österreichs Topmann Lil Zoo, der 2018 beim Weltfinale triumphiert und vor zwei Tagen noch die Vorausscheidung gewonnen hatte, flog im Viertelfinale gegen den Japaner Yuki raus (1:4). Aber auch der 29-Jährige aus Innsbruck blickt bereits in Richtung der Ringe 2024 in Paris.„Da will ich unbedingt dabei sein.“








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