Mittels einer Analyse von 1000 Antikörperstudien seit Beginn der Pandemie haben Forscher jetzt festgestellt: Die Infektionsrate wurde weltweit deutlich unterschätzt, die Dunkelziffer an Infizierten ist größer als angenommen. Ihre Zahl war zwischen 50- und 100-mal höher als offiziell bekannt.
Sechs von zehn Menschen hatten im Herbst 2021 impf- oder infektionsbedingte Antikörper gegen das Coronavirus im Blut. Rechnet man die Geimpften weg, waren es 36 Prozent. Im Juni 2020, also nach der ersten Corona-Welle, hatten nur acht Prozent Antikörper.
96 Prozent der Europäer mit Antikörper
Im Frühling 2022 hatte etwa die Hälfte der Europäer (exakt 48 Prozent) durch eine Infektion Antikörper, 96 Prozent insgesamt.
Die Daten unterscheiden sich je nach Weltregion stark: Während in den USA oder Teilen Europas rund doppelt so viele Menschen Antikörper besaßen, wie es die damals berichteten Inzidenzraten vermuten ließen, war in Teilen Afrikas die Rate über einhundertmal höher als die positiv gemeldeten Fälle (Frühling 2022).








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