Basketball-Export Luka Brajkovic findet sich in seinem ersten Jahr als Profi in einer neuen Rolle, die für ihn noch gewöhnungsbedürftig ist. Nach 118 Partien in der Startformation des Davidson College seit 2018 und zuletzt fast 30 Minuten auf dem Feld muss er bei CB Breogan in der spanischen ACB vorerst kleinere Brötchen backen. Die durchschnittliche Einsatzzeit in den ersten sieben Partien in der stärksten europäischen Liga hat gerade einmal siebeneinhalb Minuten betragen.
Er verfolge freilich „größere Ziele“, betonte der 23-jährige Feldkircher. Weil er bei seinem Club in Lugo „viel zu arbeiten und zu lernen“ habe, sei die Meisterschaftspause wegen der Länderspiele in WM-Qualifikation und EM- Vorqualifikation in diesen Tagen „ideal, diesen Prozess zu beschleunigen“. Deshalb sei er auch nicht zum österreichischen Nationalteam gereist, obwohl die ÖBV-Auswahl natürlich ein Thema für ihn bleibe.
Abgezocktes Spiel
Während am College laut Brajkovic „sehr athletisch und physisch gespielt wird“, gehe es in der ACB mehr taktisch und nicht zuletzt auch abgezockt zur Sache. Die Umstellung sei in den ersten Wochen sehr groß gewesen. „Ich komme aber immer besser zurecht“, so der Feldkircher. Dass er den großen Schritt vom College in die stärkste europäische Basketballliga gemacht hat, sei „auf jeden Fall richtig“ gewesen.
Rückendeckung für den Ländle-Korbjäger gibt es von Breogan-Coach Veljko Mrsic. Der Kroate sieht in Brajkovic („Ein harter Arbeiter“) ein Versprechen für die Zukunft. „Er hat das Zeug, ein richtig guter Spieler in Europa zu werden.“








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