Dagmar Bischoff aus Eisenstadt hat sich vor vier Jahren ihren Traum erfüllt und sich mit einem Second Hand Shop selbstständig gemacht.
Eigentlich hatte die Wahl-Eisenstädterin ihren Traumjob gefunden. „Ich war 21 Jahre Filialleiterin bei Schlecker, konnte hier relativ selbstständig arbeiten und war glücklich. Ich habe vorgehabt, dort in Pension zu gehen.“ Doch es kam anders, die Drogeriekette schloss. Zwei weitere Jobs später, die Dagmar Bischoff alles andere als glücklich machten, hatte sie sich dann so weit, dass sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Denn eigentlich war ein eigenes Geschäft immer ihr Traum. „Nur der Mut fehlte. Aber ich habe an mir gearbeitet.“ Nachdem ihr die Adresse des leeren Geschäftslokals, die sie ein halbes Jahr zuvor neben den Computer gesteckt hatte, wieder in die Hände fiel, machte sie Nägel mit Köpfen. Seitdem gibt es „Second Hand mit Stil“.
90 Prozent Markenware
Verkauft wird zu 90 Prozent Markenware und alles was Frau so braucht. Sprich, von Oberteilen, Hosen, Röcken, Kleidern, Jeans bis hin zu Schuhen, Schmuck und Handtaschen ist alles dabei. Bischoff setzt auf Saison-Ware. Derzeit stehen Ballkleider, Jacken und Mäntel im Fokus. Warum sie sich für einen Second Hand Shop entschieden hat?
Weil ich keinen Wareneinsatz habe, ich nehme die Sachen auf Kommission. Auch die Nachhaltigkeit war bei der Entscheidung natürlich Thema.
Dagmar Bischoff
„Weil ich keinen Wareneinsatz habe, ich nehme die Sachen auf Kommission. Auch die Nachhaltigkeit war bei der Entscheidung natürlich Thema“, so die Unternehmerin. Derzeit ginge das Geschäft gut. Viele würden jetzt mehr darauf achten, was sie ausgeben. Das spielt Bischoff natürlich in die Karten. „Während Corona habe ich auch angefangen meine Kleidung auf Facebook zu posten. So finden sich oft Käufer, denen ich die Ware dann einfach schicke.“








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