02.10.2022 10:08 |

Für längeren Betrieb

SpaceX schlägt NASA stabileren „Hubble“-Orbit vor

Die Weltall-interessierten Milliardäre Elon Musk und Jared Isaacman dürfen mit Erlaubnis der US-Raumfahrtbehörde NASA in den kommenden Monaten untersuchen, ob sich das Weltraumteleskop „Hubble“ mithilfe des „Dragon“-Raumschiffes von SpaxeX in eine höhere, stabilere Umlaufbahn verfrachten lässt.

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Musks Raumfahrtfirma SpaceX und der Technologie-Unternehmer Isaacman, der im Vorjahr Teil der ersten nur mit Privatpersonen besetzten Raumfahrtmission war, hätten das Projekt vorgeschlagen, so die NASA. Geld bekämen sie dafür von der Raumfahrtbehörde zumindest zunächst nicht, hieß es weiter. Rund sechs Monate soll diese Möglichkeit nun untersucht werden - ob sie dann auch wirklich umgesetzt werden soll, wird laut NASA erst danach entschieden.

„Hubble“ ist derzeit in einer Höhe rund 540 Kilometer über der Erde im Einsatz. Wenn das Observatorium in eine höhere und stabilere Umlaufbahn versetzt werden könnte, dann könnte es nach Einschätzung der NASA möglicherweise mehrere Jahre länger betrieben werden, als in seinem derzeitigen Orbit. Frühere Spaceshuttle-Missionen hatten „Hubble“ hier immer wieder auf eine höhere Umlaufbahn angehoben.

Weltraumteleskop kreist seit 1990 im All
„Hubble“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der US-Raumfahrtbehörde NASA und ihres europäischen Pendants ESA. Es ist ein Observatorium für sichtbares und UV-Licht sowie Infrarotstrahlung und umkreiste die Erde anfangs in einer Höhe von 575 Kilometern innerhalb von 96 Minuten einmal.

Es wurde am 24. April 1990 im Zuge der Spaceshuttle-Mission STS-31 ins All geschossen und war das erste von vier Weltraumteleskopen, die von der NASA im Rahmen des „Great Observatory“-Programms geplant wurden.

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