Chaos bei Rapid

Ex-Rapid-Boss: „Das muss noch anderen Grund haben“

Das Chaos beim SK Rapid - auch der ehemalige Präsident hat (nona) Notiz davon genommen. Auf „Sky“ meldete er sich in dieser Causa erstmals zu Wort. Tenor: Dass Präsident und Wirtschaftschef für die sportliche Misere verantwortlich gemacht wurden, sei für ihn „nicht nachvollziehbar“., sagt Michael Krammer. Dass Christoph Peschek zurücktrat, „muss auch einen anderen Grund haben.“

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Dass sich bei sportlichem Misserfolg, wie etwa zuletzt beim Desaster gegen Vaduz, der Unmut der Fans gegen Spieler, Trainer und sportlich Verantwortliche richtet, sei nicht ungewöhnlich für Rapid. Habe er in seiner Amtszeit auch das eine oder andere Mal erlebt. „Aber dass sich die Aggressionen gegen den Präsidenten und den Geschäftsführer Wirtschaft, ist nicht nachvollziehbar. Und noch dazu in dieser Form - sehr ungewöhnlich.“

Was er über den Rücktritt von Christoph Peschek, seinen ehemaligen Vizepräsidenten und Geschäftsführer, denkt? „Dass es neben den sachlichen Gründen auch noch einen anderen geben muss. So einfach würde er sonst nicht das Feld räumen.“

„Exponiere mich nicht“
Peschek hatte in der Vorwoche sehr emotional seinen Rücktritt bekannt gegeben und ihn stets mit „sehr negativer Energie“ im Verein und im Umfeld begründet. Er wolle sich und seine Familie „nicht irgendwelchen Kampagnen aussetzen“. Seither geht‘s bei Rapid rund, wurde Manager Werner Kuhn gekündigt, wird Steffen Hofmann als neuer Präsident gehandelt. Zu dem sich Michael Krammer übrigens nicht äußern wollte. „Sie werden verstehen, dass ich mich jetzt nicht für Personen als Präsident exponiert“, meinte er im „Sky“-Beitrag: „Dafür gibt‘s ein Wahlkomitee.“

krone Sport
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