Der GAK muss Freitag Abend (20.30, live auf ORF Sport+) in der Zweiten Liga zur Admira. An die Arena in der Südstadt haben die Fans der „Rotjacken“ gute Erinnerungen. Drei aktuelle Funktionäre denken an den einzigen Meistertitel 2004 zurück und wie sie die Feier erlebt haben.
Eine harte Nuss! Die wartet heute (20.30) auf Zweitligist GAK, wenn es zu Bundesliga-Absteiger Admira geht. Trainer Gernot Messner muss auf den verletzten Abwehrchef Marco Gantschnig und den angeschlagenen Elias Jandrisevits verzichten, kann sonst auf alle bauen.
Große Meisterfeier in der Südstadt
Das Stadion in der Südstadt hat für „Rotjacken“, egal wie es heute ausgeht, ohnehin einen besonderen Platz im Herzen. Denn am 20. Mai 2004 stemmte Kapitän Toni Ehmann dort das einzige Mal in der Klubgeschichte den Meisterteller der Bundesliga in die Höhe. Dass das Spiel 1:2 verloren ging, interessierte keinen.
Drei aktuelle Funktionäre des GAK erinnern sich für die „Steirerkrone“ an diesen Tag zurück, wie und wo sie ihn erlebt haben und beschreiben ihre damaligen Gefühle:
Obmann René Ziesler: Damals habe ich leider nicht die Möglichkeit gehabt, nach Mödling zu fahren, weil ich arbeiten musste. Ich hab es mir natürlich im Fernsehen angeschaut - das war ein wunderschönes Gefühl. Wir dürfen aber nicht zu sehr in der Vergangenheit leben, sondern müssen unseren Weg in der Zweiten Liga kontinuierlich weitergehen.
Geschäftsführer Matthias Dielacher: Ich war dabei und es war unfassbar, einfach irre! Das Spiel war nur Nebensache. Da war ein großer Bus-Konvoi unterwegs, unser Sektor war überfüllt und die Getränkeversorgung hat gar nicht geklappt. Da haben uns Leute durch den Zaun Bier gegeben. Die ganze Community war nach dem Cup-Sieg und dem Titel wochenlang wie in Trance. Dieser Tag war unbeschreiblich, unfassbar, bedeutend.
Ich war dabei und es war unfassbar, einfach irre! Das Spiel war sowieso nur Nebensache, weil der Titel ohnehin schon fixiert war.
Matthias Dielacher
Sportchef Didi Elsneg: Ich war damals noch Spieler in der Jugend von Straß, bin im Sommer zum GAK gewechselt, hab aber alles verfolgt. Die Euphorie danach hat man natürlich mitbekommen. Mit der Eröffnung des Trainingszentrums im Oktober 2004 war es schon cool, am Platz vorbeizugehen, wo die Profis trainiert haben, zu denen wir aufgeschaut haben.













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