Zum Schutz der sauberen Sportlerinnen und Sportler hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene (USA) ein umfangreiches Anti-Doping-Programm begonnen. Wie die unabhängige Integritätskommission des Weltverbandes World Athletics am Donnerstag mitteilte, sind bereits 600 Doping-Tests im Athletendorf vorgenommen worden.
Die Tests werden in Kooperation mit der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA) durchgeführt. Zum ersten Mal würden bei einer WM dabei Proben mit der Bluttropfen-Methode (Dried Blood Spot/DBS) gesammelt, hieß es in der Mitteilung.
Für die DBS werden nur wenige Tropfen Blut benötigt, die durch einen Stich in den Oberarm gewonnen werden. Das Blut wird auf eine spezielle saugfähige Unterlage aufgetragen, die dann versiegelt und zur Analyse an akkreditierte Dopinglabors geschickt wird.
Bei den Wettkämpfen in 49 Disziplinen bis 24. Juli sind weitere 500 Kontrollen vorgesehen.








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