Wegen neuer Freiheit

Was meint Roger Federer denn mit dieser Aussage?

Tennis
13.07.2022 08:56
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Ich glaube nicht, dass ich das Tennis brauche“, ließ der Schweizer Tennis-Routinier Roger Federer erst kürzlich in einem Interview aufhorchen. Spielt der mittlerweile 40-Jährige hierbei auf ein bevorstehendes Karriereende an?

„Ich weiß, dass eine professionelle Karriere nicht ewig dauern kann und das ist in Ordnung. Wenn du nicht mehr konkurrenzfähig bist, dann ist es besser aufzuhören. Ich glaube nicht, dass ich das Tennis brauche“, sagte der 20-fache Grand-Slam-Sieger dem holländischen „Algemeen Dagblad“.

Tennisroutine „manchmal übertrieben“
Grund dafür soll die neu gewonnene Freiheit Federers sein, die er während dieser Zeit schätzen gelernt hat. Er laboriert derzeit ja an einer Knieverletzung.

So betitelte er rückblickend seine Tennisroutine als „manchmal übertrieben“. Es sei schön, „jetzt eine Pause davon zu haben“.

Schritt in Richtung Rücktritt?
Statt (Turnier-)Siege und Asse bereiten ihm nun sein Sohn oder gute Noten seiner Tochter Freude. Er blickt also anders auf seinen Sport: „Tennis ist ein Teil von mir, aber nicht meine ganze Identität.“

Ein Schritt in Richtung Rücktritt sei dies aber noch keiner, er fühle sich noch immer als Spieler, vor allem, als er Wimbledon nur vom TV aus verfolgen konnte: „Es hat sich für mich sehr seltsam angefühlt dieses Jahr Wimbledon nicht zu spielen und es im Fernsehen zu sehen.“

25-jähirge Ära endete
Am Montag endete eine fast 25-jährige Ära, als Federer aus der ATP-Wertung gefallen ist. Ein Jahr ohne Tennis-Partie auf der Tour ist der Grund.

Derzeit schuftet er noch intensiv an seinem Comeback. Sein Ziel: Der im September in London stattfindende Laver Cup.

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