Die Sportkommissare des Automobil-Weltverbands (FIA) haben Sebastian Vettel für schuldig befunden und für sein schlechtes Benehmen beim Großen Preis von Österreich bestraft. Grund: Der Aston-Martin-Pilot war seiner Vorbildfunktion in Spielberg nicht nachgekommen.
Was Vettel konkret vorgeworfen wird, steht im Urteilsspruch. Dort heißt es: „Sebastian Vettel hat am Freitag die Fahrerbesprechung ohne Erlaubnis verlassen.“ Außerdem habe der Ex-Weltmeister seinen Unmut über den Verlauf geäußert.
Denn: „Es ist den Fahrern nicht gestattet, zu gehen, wann sie es wünschen.“ Vettel habe also gegen die Anwesenheitspflicht bei der Fahrerbesprechung verstoßen. Das Urteil sieht eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro vor, welche allerdings auf Bewährung für den Rest der Rennsaison ausgesprochen wurde.





Entschuldigung
Daran änderte auch Vettels Entschuldigung bei Rennleiter Niels Wittich wenig. „Fahrer auf diesem Niveau sind Vorbilder auf der ganzen Welt für alle Fahrer und nach Meinung der Rennkommissare hat Vettel in dem Fall diesen Standard nicht gehalten“, hieß es. Begünstigend wirkte sich aus, dass Vettel nach seinem Abgang den Rennleiter aufgesucht und sich entschuldigt hatte. Zudem hätten die beiden ein sehr konstruktives Gespräch über die Themen des Meetings gehabt, die Vettel vorher wohl in Rage gebracht hatten.








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